GEVÖ - Gesellschaft für Vitalökonomie

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Kooperation mit GSM Gesundheitsservice Management GmbH ausgebaut

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"Embodiment" - Wie der Körper die Psyche und die Psyche den Körper beeinflusst

© Copyright Dr. Petra Mommert-Jauch

 

StressWer kennt es nicht - Man(n) steckt in einer akuten Stresssituation und der Körper reagiert: Der Herzschlag steigt, die Gallenblase füllt sich, der Magen zieht sich zusammen und die Muskeln werden hart. Der Körper reagiert auf psychische Belastungen. Aber auch die andere Richtung ist möglich: Haltung macht Stimmung. Testen Sie selbst: Gehen Sie gebeugt mit hoch- und nach vorne gezogenen Schultern und versuchen Sie sich glücklich und selbstbewusst zu fühlen. Es wird Ihnen nicht gelingen. Die Psyche reagiert auf den Körper!

 

Genau diese Wechselwirkung wird durch das Wort "Embodiment" umschrieben. Einerseits werden psychische Zustände in Form körperlicher Ausdrucksformen sichtbar wie z.B. Gestik, Mimik, Körperhaltung, aber auch andersherum beeinflussen interessanterweise Körperzustände und im speziellen Körperhaltungen unser Denken (Urteile, Einstellungen) und Fühlen.

 

Körper beeinflusst PsycheDiese Wechselwirkung hat u.a. zur Folge, dass sportliche Betätigung inzwischen ein nachgewiesen effektiver Therapieansatz bei psychiatrischen Beschwerdebildern ist. Burnouts und Depressionen sind weltweit die führende Ursache gesundheitlicher Defizite. Entsprechend ist die Wirksamkeit von Bewegung bei der Therapie dieser Krankheitsbilder von wissenschaftlichem Interesse. Und tatsächlich kann man heute sagen: Sport wirkt ähnlich wie ein Antidepressivum. Viel Bewegung lässt die Serotoninspiegel steigen und verbessert die noradrenerge Transmission im Gehirn.

 

Konsequenz könnte sein: Da Sport keine Nebenwirkungen und wenig Kosten verursacht, sollte Bewegung in jedem Falle in Ergänzung zu weiteren Therapien eingesetzt werden.

Problem ist allerdings: Hochgradig Depressive leiden unter Antriebsstörungen und lassen sich schwer zu körperlicher Bewegung motivieren.

Hier kommt dann eine andere Strategie nämlich die des "Embodiments" ins Spiel: Nicht durch ausdauerorientierte Bewegung, sondern durch bewusst werdende Körperhaltungen und sensible Körperwahrnehmung die Psyche positiv zu beeinflussen.

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Interview zum Thema Sturzprävention

„Besser zwei Stöcke als ein Rollator – und so oft wie möglich raus gehen!“

Stürze sind im Alter besonders gefährlich und führen oftmals zu Knochenbrüchen. Deshalb kommt der Vorbeugung eine wichtige Rolle zu. Ab diesem Jahr wird im Schwarzwald-Baar-Kreis daher das Projekt „Vitales Alter – Pro Balance – gegen den Sturz“ angeboten, organisiert vom Gesundheitsamt und der Schwenninger Krankenkasse. Federführend bei diesem Projekt ist Dr. phil. Petra Mommert-Jauch, Sportwissenschaftlerin und Geschäftsführerin des ISR-Instituts für Sport und Rehabilitation in Bad Dürrheim. Sie berichtet im Interview von Ihren Projekten und Maßnahmen zur Sturzprophylaxe.

 

Die wesentlichen Risikofaktoren für einen Sturz bei älteren Menschen sind meist das Gehen an sich, die fehlende Kraft oder das Gleichgewicht. Meistens werden nur den zwei letzten Punkten Beachtung geschenkt, da diese bekanntlich trainiert werden können. Doch sollte laut Dr. Petra Mommert-Jauch der Fokus deutlich auf das Gehen selbst gelegt werden, da hier die größte Gefahr lauert. Ebenfalls ist die Psyche beteiligt: bei permanenter Angst zu stürzen, erhöht sich tatsächlich auch das Risiko.

Im Interview erläutert Dr. Mommert-Jauch, warum Stürze im hohen Alter so gefährlich sind. Sie zeigt auf, dass Stürze meistens eine Kette an Reaktionen loslösen und die Betroffenen dadurch oft in ihrer Selbstständigkeit eingeschränkt werden. Nach einer Verletzung kann eine Einweisung in ein Pflegeheim oder die Bettruhe das normale Leben auf den Kopf stellen. Mommert-Jauch will mit dem Programm „Vitales Alter – Pro Balance – gegen den Sturz“ ein Leuchtturmprojekt schaffen, mit dem für Senioren in ganz Deutschland eine bessere Lebensqualität erreicht werden kann.

 

Um im Alter mobiler zu bleiben rät Dr. Petra Mommert-Jauch dazu, sich möglichst lang ohne Gehhilfe fortzubewegen. Hilfsmittel, wie zum Beispiel ein Rollator, erhöhen die Sturzwahrscheinlichkeit enorm. Wenn nicht komplett auf eine Stütze verzichtet werden kann, sollte am besten Stöcke zum Einsatz kommen. Mit diesen kann weiterhin die wichtige Rotation zwischen Becken- und Schultergürtel ausgeführt werden und es bleibt ein Stück Gangqualität erhalten.

Im gesamten Schwarzwald-Baar-Kreis folgen in den nächsten Monaten zahlreiche Vorträge und kurze Workshops zum Thema Sturzprävention. Im September stehen Termine in Villingen, St. Georgen und Donaueschingen an. Die Menschen sind dazu aufgerufen, an den Präventivmaßnahmen teilzunehmen.

 

Teil des Projekts sind auch Multiplikatoren Weiterbildungen, bei denen zum Beispiel Pflegekräfte aus Krankenhäusern, Altenpfleger oder Alltagsbegleiter darin geschult werden, selbst Pro - Balance Kurse anzubieten. Die Intention dabei ist ganz klar: älteren Menschen soll es ermöglicht werden, an einer Präventionsmaßnahme in ihrer Nähe teilzunehmen. Zusammen mit der Hochschule Furtwangen wird das Projekt im Nachhinein ausgewertet.

 

Zum vollständigen Interview geht es hier.

Spannende Seminare und alles rund um Sport & Rehabilitation finden Sie unter www.isr-gesundheitsakademie.de 

 

Presseartikel zur Vitalen Pause in der aktuellen Ausgabe von DIE NEWS

In der aktuellen Ausgabe von DIE NEWS (06/2016), dem Magazin für Familienunternehmen, finden Sie einen spannenden und vor allem aktuellen Artikel von GEVÖ-Geschäftsführerin Dr. Petra Mommert-Jauch mit dem Titel:

 

"Vitale Pausen® und der Vitale Pause®-Coach - Betriebseigene Ressourcen nutzen!"

 

 

Den ganzen Artikel lesen!