GEVÖ - Gesellschaft für Vitalökonomie

Presseartikel zur Vitalen Pause in der aktuellen Ausgabe von DIE NEWS

In der aktuellen Ausgabe von DIE NEWS (06/2016), dem Magazin für Familienunternehmen, finden Sie einen spannenden und vor allem aktuellen Artikel von GEVÖ-Geschäftsführerin Dr. Petra Mommert-Jauch mit dem Titel:

 

"Vitale Pausen® und der Vitale Pause®-Coach - Betriebseigene Ressourcen nutzen!"

 

 

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Auge um Auge - Augentraining im Fokus

Wie hilfreich ist Augentraining?

Kann die Brille dadurch gespart werden?

 

Schon unter normalen Bedingungen leisten unsere Augen jeden Tag sehr viel. Die Augen sind die aktivste Muskelgruppe unseres Körpers.

 

Augen

Stundenlanges Blicken auf Bildschirme strengt Augen und Gehirn enorm an. Der ständige Blick auf meist nur 40 cm Distanz und der entsprechende Lichtstress kann die Sehfähigkeit einschränken. Dazu kommen Spannungen in den Schultern und im Nacken, die durch das lange Sitzen mit hochgezogenen Schultern ausgelöst werden.

 

Durch Sehübungen sollen Nacken und Schultern entspannt und der "Sehstress" reduziert werden. Bei regelmäßiger und konsequenter Anwendung über mehrere Monate wird der Blick schärfer und das Sehen leichter und klarer.

 

Mediziner gehen davon aus, dass regelmäßig körperliche oder seelische Anstrengung zu unscharfem Sehen führt. Die Bildschirmarbeit beispielsweise strapaziert die Augen besonders, weil dabei bestimmte Muskeln überbeansprucht werden.

Man vermutet sogar, dass sich durch langes Lesen und ständiges Blicken auf Bildschirme das Risiko für Kurzsichtigkeit erhöht. Bei der Kurzsichtigkeit ist der Augapfel zu lang.

 

Augentraining mit virtueller Augenuhr

Durch das Sehtraining wird versucht durch einfache Übungen den Veränderungen des Augapfels entgegenzuwirken. Entspannung für den Augapfel kann beispielsweise schon durch Blinzeln und das Sehen in die Weite herbeigeführt werden. Ebenfalls wohltuend sind Massagen des knöchernen Randes der Augenhöhlen oder das Auflegen der warm geriebenen Handinnenflächen auf die Augen.

 

Wichtig ist, dass Sehprobleme generell fachmedizinisch abgeklärt werden. Ein Augentraining ist laut Petra Kampmann (Orthoptistin in Heidelberg und Sprecherin des Berufsverbandes der Orthoptistinnen Deutschlands) nicht für alle gleichermaßen sinnvoll. Die individuellen anatomischen Voraussetzungen müssen mit berücksichtigt werden. Für Leute die in der Nähe zeitweilig Schielen (Konvergenzschwäche) können Entspannungsübungen im Nahbereich beispielsweise sehr kontraproduktiv sein.

 

Bei der Altersweitsichtigkeit kann ein Training des Ziliarmuskels dagegen bedingt wirksam sein. Gegenstände werden dabei in der Ferne und Nähe abwechselnd fixiert. Die Augenlinse bleibt dabei länger beweglich und verhärtet nicht so schnell. Eine Lesebrille lässt sich dadurch nicht verhindern, aber sie kann hinausgeschoben werden.

 

Eine Sehschwäche kann durch ein Augentraining zwar nicht geheilt werden, aber es hilft wieder klarer zu sehen.

 

Weiterlesen unter: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/augentraining-wie-hilfreich-sind-die-uebungen-fuers-auge-a-1032687.html

 

Zucker macht dick und doof!

Zuckerwürfel

Das kennen Sie sicherlich schon...

Durch zu viel Zucker entsteht Übergewicht. Die Zähne werden zersetzt und der Diabetes Typ II kann ausgelöst werden.

 

 

Das vielleicht noch nicht...

Studien zeigen darüber hinaus, dass zu viel Zucker das Herz schädigt und das Gehirn schrumpfen lässt:

 

  • Für Ratten ist es z.B. normalerweise kein Problem, Orte oder Objekte wiederzufinden, die verändert worden sind. Sie sind sogenannte Orientierungskünstler. Nachdem die Versuchstiere mit Cafeteria-Futter (Croissants, Donuts, Käsestanden und Sandwiches) vollgefressen waren, hatten sie erkennbare Probleme bei der Erfüllung Aufgabe. Als die Gehirne untersucht worden sind, wurden Entzündungen im Hippocampus festgestellt. Vermutet wird, dass dies am Zucker liegt.

 

  • Nahe liegt, dass zu viel Zucker auch dem menschlichen Gehirn schaden kann. 141 gesunde Senioren sollten 15 Wörter eine halbe Stunde im Gedächtnis behalten. Die Teilnehmer mit erhöhten Zuckerkonsum bzw. Zuckeranteil im Blut erinnerten sich durchschnittlich an 2 Wörter weniger.

 

  • Eine englische Studie zeigt zusätzlich, dass sich Kinder nach einem süßen Frühstück zwar wach und selbstbewusst fühlen, aber die tatsächliche Lernleistung abgenommen hat.

 

 

Warum ist das so?

Zucker fördert zunächst die Leistungsfähigkeit, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Die Schwelle, an der Zucker nicht mehr schneller, sondern langsamer im Kopf macht, wird von den meisten Menschen nämlich regelmäßig überschritten.

 

Mädchen auf Coach mit ungesunden Lebensmitteln

 

Achten Sie also darauf, was und in welchen Mengen Sie zu sich nehmen. Gerade im Berufsalltag verleiten kleine Leckereien und zu viele gesüßte Getränke zum Zugreifen und vermeintlichen "Genuss". Wenn dann das Mittagsloch plötzlich tiefer ausfällt muss man sich nicht wundern!

 

Zum vollständigen Artikel!

Fakten zum Thema Händewaschen

Das Händewaschen ist der einfachste Schutz vor vielen ansteckenden Erkrankungen. Trotzdem tun es viele unregelmäßig und nicht richtig.

Bakterien und Viren gelangen durch die Nase, den Mund oder die Augen in den Körper. Meistens gelangen sie dort durch die Hände hin. Das gründliche Händewaschen kann die Zahl der Keime bis zu ein Tausendstel reduzieren. Allein das Händewaschen kann das Risiko von Durchfallerkrankungen fast halbieren.

Es scheint so, als ob sich Frauen öfter die Hände waschen als Männer. Eine Beobachtungsstudie zeigte, dass nicht einmal jeder dritte Mann an Raststättentoiletten Wasser und Seife benutzt. Dafür jedoch 64% der Frauen.

 

Haendewaschen mit Seife

 

Auf den Zeitpunkt kommt es an! Das Händewaschen ist besonders nach dem Toilettengang, vor und nach dem Essen, nach Kontakt mit Tieren, bei der Rückkehr nach Hause und auch vor und nach der Zubereitung von Speisen wichtig. 20-30 Sekunden Hände waschen sind nötig, damit die Keime zuverlässig verschwinden.

Manche Keimquellen heben jedoch das gründliche Händewaschen rasch wieder auf. Die Türklinke vom Bad und auch die Spültaste der Toilette können eine Quelle für Erreger sein.

Also vor allem jetzt wenn der Winter kommt und die Erkältungszeit im Anmarsch ist, Händewaschen nicht vergessen!

 

Vollständiger Artikel unter: http://www.welt.de/gesundheit/article147426326/Sieben-Fakten-zum-richtigen-Haendewaschen.html

MILCH – Macht sie krank oder hält gesund?

 

Jeder Deutsche verzehrt durchschnittlich in einem Jahr 57 Liter Milch, mehr als 24 kg Käse und gut sechs kg Butter.

 

Milch soll durch Calcium die Knochen stärken und stellt wichtige Proteine bereit. Weniger gut sind die gesättigten Fette und die Transfette, welche in der Milch enthalten sind. Zudem löst der Milchzucker (Lactose) bei einer Lactoseunverträglichkeit Verdauungsprobleme aus.

 

unterschiedliche Milchprodukte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Vor- und Nachteile der Milch werden mehr und mehr diskutiert. So beispielsweise über die MicroRNA, welche in der Milch enthalten ist. Kleine Erbgut-ähnliche Moleküle können die Aktivität von Genen in unserem Körper beeinflussen. Laut Bodo Melnik (Dermatologe und Professor an der Universität in Osnabrück) ist die Milch für Erwachsene schädlich, weil sie nicht für dieses Lebensalter und für unsere Art gedacht ist. Säuglinge und Kälber werden dagegen durch die Milch vollständig versorgt und lässt sie schnell wachsen. Milch wird sogar mit der Entstehung von Akne, Arterienverkalkung, Diabetes, Übergewicht, Krebs und neurodegenerativen Krankheiten in Verbindung gebracht. Dies soll durch die besonderen vorkommenden Proteinbausteine und durch die MicroRNA verursacht werden.

 

Große Studien stützen bis jetzt allerdings nicht den Ansatz, dass Milch grundsätzlich schädlich ist. Die Milch soll sogar einen schützenden Effekt bei Diabetes Typ-2 und bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Das Risiko für Prostatakrebs soll dagegen durch den Milchkonsum leicht erhöht sein. Zudem sagt eine schwedische Studie aus, dass Menschen mit Lactoseintoleranz, die Milch meiden müssen, seltener an Brust, -Eierstock-und Lungenkrebs leiden.

 

Janos Zempleni von der University of Nebraska-Lincoln forscht ebenfalls an MicroRNAs. Er und seine Gruppe bezeichnen die MicroRNA als potenziellen Förderer der Knochengesundheit. Was genau die MicroRNAs in den menschlichen Zellen bewirken, lassen sie offen. Versuche mit Mäusen weisen aber daraufhin, dass ein Mangel von MicroRNA in der Nahrung schadet. Janos Zempleni geht davon aus, dass die Milch-MicroRNA positive Effekte hat.

 

Ob Milch gesund ist oder nicht bleibt weiterhin eine Streitfrage. Die Hinweise, dass ein gemäßigter Milchkonsum unproblematisch ist, überwiegen. 

 

Den gesamten Artikel finden Sie unter: http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/milch-ist-sie-gesund-oder-ungesund-a-1048735.html

 

Wichtig ist, dass jeder bewusst auf sein eigenes Körperempfinden achtet um herauszufinden, ob und wie viel Milch für einen geeignet ist.

 

Sportliche Aktivität fördert die Befindlichkeit

Insgesamt fühlen sich immer mehr Menschen unwohl in ihrer Haut. Die Arbeitswelt ist heutzutage oft mit Stress und Hektik verbunden, mehr und mehr psychische Erkrankungen werden diagnostiziert. In Zahlen ausgedrückt, sind jedes Jahr sind 33% der Gesamtbevölkerung von mindestens einer psychischen Störung betroffen (Hölter, 1997).

 

Um diesem Prozess entgegenzuwirken sollen Menschen Bewältigungsstrategien an die Hand gegeben werden. Angenommen wird, dass sportliche Aktivität genau eine solche Bewältigungsstrategie ist (Abele, Brem, 1994). Sie ist bei psychisch kranken Patienten oft reduziert (Martinsen, 1990).

 

 Das zweidimensionale Beflindlichkeitsmodell mit einer Bewertungs- und Spannungsdimension

Abb. 1 Das zweidimensionale Befindlichkeitsmodell mit einer Bewertungs- und Spannungsdimension (Abele, Brehm, 1984)

 

Psychisch Kranke leiden häufig unter einem mangelnden Selbstbewusstsein, unter Realitätsverlusten, können nur schwer soziale Kontakte aufbauen und haben ein geringes Ausdrucksvermögen. Aus diesem Grund wird in der Sporttherapie, welche oft zur Behandlung von pulmonalen oder psychischen Erkrankungen verschrieben wird, die Persönlichkeitsentwicklung in hohem Maße gefördert.

 

Zudem soll in der Bewegungstherapie der Bezug zur Bewegung des eigenen Körpers hergestellt werden, um die eigene Körperwahrnehmung zu stärken (Hölter, 2012).

 

Der LC Leichtathletik in Rehlingen konzipierte ein Sportprogramm für psychisch kranke Menschen. Innerhalb dieser Sportgruppe, welche mittlerweile aus 30 Personen (Tendenz steigend) besteht, wurde zur Befindlichkeitsmessung jeweils vor und nach dem Training mithilfe einer Befindlichkeitsskala die Befindlichkeit gemessen. Anschließend wurde die Veränderung festgestellt.

 

Feststellen ließ sich, dass sich die Stimmung bzw. das aktuelle Wohlbefinden der Teilnehmer, unabhängig der Erkrankung signifikant verbessert hat. Nach dem Training haben sich die Patienten deutlich besser gefühlt. Ärger und Energielosigkeit sind zurückgegangen und die positiven Dimensionen Aktiviertheit und Ruhe ist angestiegen.

 

 

Den gesamten Artikel finden Sie in: Bewegungstherapie und Gesundheitssport (2015): Prävention, Sporttherapie und Rehabilitation in Wissenschaft und Praxis. 4, 2015, 31. Jahrgang, Haug Verlag.

 

Nutzen auch Sie jede Bewegungschance, die sich im Alltag bietet. Während der Arbeitszeit in Form der bewussten Nutzung des Treppenhauses oder im privaten Bereich in Form von aktiven Spaziergängen mit dem Hund oder z.B. dem Anschluss an eine Walking-Gruppe.

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