GEVÖ - Gesellschaft für Vitalökonomie

Gallup aktuell: innere Kündigung auf dem Vormarsch

Fünf Millionen Deutsche haben innerlich gekündigt

 

In vielen Betrieben in Deutschland werden existenziell notwendige Höchstleistungen von den Arbeitnehmern nicht erreicht: Gerade einmal 15 Prozent der Beschäftigten haben eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Unternehmen und sind laut der neuesten Gallup-Studie richtig engagiert und bereit, die berühmte Extra-Meile zu gehen.

 

Grafik Gallup 2014

 

Die Zahl der Arbeitnehmer, die kein Herz für ihr Unternehmen und dementsprechend nur eine geringe emotionale Bindung haben, steigt weiter: mittlerweile schon 70 Prozent der Deutschen macht einfach nur Dienst nach Vorschrift. Sie sitzen ihre Zeit ab und sind leidenschaftslos gegenüber ihrer Firma. Weitere 15 Prozent der Arbeitnehmer haben sogar schon innerlich gekündigt.

 

Dies ist das Ergebnis des Gallup Engagement Index 2014, der am Dienstag veröffentlich wurde und repräsentativ ist. Befragt wurden für die Studie 2034 Arbeitnehmer in Telefoninterviews. Hochgerechnet sind das 23,5 Millionen Beschäftigte ohne große emotionale Bindung an ihr Unternehmen - innerlich gekündigt haben mittlerweile sogar fünf Millionen Beschäftigte.

 

Die große Mehrheit der Arbeitnehmer, die emotional gering gebunden sind, machen im Arbeitsalltag zwar durchaus das Notwendige und spulen ihr Pflichtprogramm ab - sie geben aber nicht ihr Bestes. "Sie fallen auch nicht unbedingt auf, weil sie ihre Dinge gut abarbeiten, niemanden schädigen, pünktlich kommen - aber eben auch pünktlich gehen", beschreibt Gallup-Projektleiter Marco Nink von Gallup. Eine höhere Bindung der Arbeitnehmer würde für die Firma weniger Fehlzeiten und mehr Treue bedeuten. Der wirtschaftliche Schaden liegt bei geschätzten 73 bis 95 Milliarden Euro im Jahr.

 

Schuld daran sind die – fast immer – unqualifizierten Führungskräfte. 50 Prozent der Mitarbeiter sind unzufrieden mit ihren Chefs, die in Deutschland leider immer noch nur nach dem Kriterium Kompetenz im alten Job befördert werden. Entscheidend für die seltene und deshalb meist fehlende Fähigkeit Führungstalent sind laut Marco Nink drei Faktoren: Vorgesetzte müssen klare, erreichbare Ziele formulieren und Beschäftigten die Mittel zur Verfügung stellen, um sie zu erreichen. Sie sollten ansprechbar sein, positive Eigenschaften und Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter loben und die Entwicklung ihrer Mitarbeiter aktiv fördern.

 

Um die Situation auf beiden Seiten zu verbessern hat Gallup folgende Q12 Aspekte definiert, welche die emotionale Bindung an den Arbeitsplatz ausmachen.

Der Mitarbeiter:

  • weiß, was von ihm erwartet wird
  • hat Materialien und Arbeitsmittel ausreichend zur Verfügung
  • kann tun, was er am besten kann
  • erhält Anerkennung
  • wird als Mensch gesehen
  • erhält Unterstützung
  • weiß, dass seine Meinung zählt
  • kann sich mit den Unternehmenszielen identifizieren
  • sieht, dass sich seine Kollegen für Qualität engagieren
  • hat einen guten Freund im Unternehmen
  • sieht einen Fortschritt
  • kann lernen und sich entwickeln

 

 Interessierte finden die kompletten Studienergebnisse unter www.gallup.de

 

Carsten Paetzold im TV Interview zur betrieblichen Gesundheitsförderung

Zu Beginn des Jahres 2015 startet die GEVÖ® mit einem kurzweiligen TV Interview!

 

Carsten Paetzold auf BallkissenGeschäftsführer Carsten Paetzold stellt sich den interessierten Fragen von Tobias Fox, dem Geschäftsführer des Verdure Medienteams für das Format Venture TV zu den Themen Betriebliche Gesundheitsförderung und Vitale Pause®.

Betriebliche Gesundheitsförderung ist nicht nur schick und gut für's Firmenimage. Gesundheitsfördernde Maßnahmen unterstützen Unternehmen jeder Größe dabei, Themen wie dem demographischen Wandel, hohen Ausfallzeiten durch Krankheit oder geringer Mitarbeitermotivation und Bindung effektiv und langfristig sinnvoll zu begegnen.

 

Wichtig für die GEVÖ® ist, schnellstmöglich da anzusetzen, wo es notwendig ist - beim Mitarbeiter!

Mit dem Commitment der Unternehmensführung und der Entscheidungsträger im Rücken profitieren zuerst die Mitarbeiter von genial einfachen Maßnahmen wie z.B. der Vitalen Pause®.

Nach dem buttom-up-Ansatz kommt dem Team der GEVÖ® das gewonnene Vertrauen bei der weiteren Arbeit mit den darüber liegenden Hierarchie-Ebenen (Vorgesetzte, Meister...) zu Gute. Auf Augenhöhe werden partnerschaflich konkrete und praxisnahe Lösungen besprochen, umgesetzt und kommunziert.

Ein Blick lohnt sich!

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