GEVÖ - Gesellschaft für Vitalökonomie

Fakten zum Thema Händewaschen

Das Händewaschen ist der einfachste Schutz vor vielen ansteckenden Erkrankungen. Trotzdem tun es viele unregelmäßig und nicht richtig.

Bakterien und Viren gelangen durch die Nase, den Mund oder die Augen in den Körper. Meistens gelangen sie dort durch die Hände hin. Das gründliche Händewaschen kann die Zahl der Keime bis zu ein Tausendstel reduzieren. Allein das Händewaschen kann das Risiko von Durchfallerkrankungen fast halbieren.

Es scheint so, als ob sich Frauen öfter die Hände waschen als Männer. Eine Beobachtungsstudie zeigte, dass nicht einmal jeder dritte Mann an Raststättentoiletten Wasser und Seife benutzt. Dafür jedoch 64% der Frauen.

 

Haendewaschen mit Seife

 

Auf den Zeitpunkt kommt es an! Das Händewaschen ist besonders nach dem Toilettengang, vor und nach dem Essen, nach Kontakt mit Tieren, bei der Rückkehr nach Hause und auch vor und nach der Zubereitung von Speisen wichtig. 20-30 Sekunden Hände waschen sind nötig, damit die Keime zuverlässig verschwinden.

Manche Keimquellen heben jedoch das gründliche Händewaschen rasch wieder auf. Die Türklinke vom Bad und auch die Spültaste der Toilette können eine Quelle für Erreger sein.

Also vor allem jetzt wenn der Winter kommt und die Erkältungszeit im Anmarsch ist, Händewaschen nicht vergessen!

 

Vollständiger Artikel unter: http://www.welt.de/gesundheit/article147426326/Sieben-Fakten-zum-richtigen-Haendewaschen.html

MILCH – Macht sie krank oder hält gesund?

 

Jeder Deutsche verzehrt durchschnittlich in einem Jahr 57 Liter Milch, mehr als 24 kg Käse und gut sechs kg Butter.

 

Milch soll durch Calcium die Knochen stärken und stellt wichtige Proteine bereit. Weniger gut sind die gesättigten Fette und die Transfette, welche in der Milch enthalten sind. Zudem löst der Milchzucker (Lactose) bei einer Lactoseunverträglichkeit Verdauungsprobleme aus.

 

unterschiedliche Milchprodukte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Vor- und Nachteile der Milch werden mehr und mehr diskutiert. So beispielsweise über die MicroRNA, welche in der Milch enthalten ist. Kleine Erbgut-ähnliche Moleküle können die Aktivität von Genen in unserem Körper beeinflussen. Laut Bodo Melnik (Dermatologe und Professor an der Universität in Osnabrück) ist die Milch für Erwachsene schädlich, weil sie nicht für dieses Lebensalter und für unsere Art gedacht ist. Säuglinge und Kälber werden dagegen durch die Milch vollständig versorgt und lässt sie schnell wachsen. Milch wird sogar mit der Entstehung von Akne, Arterienverkalkung, Diabetes, Übergewicht, Krebs und neurodegenerativen Krankheiten in Verbindung gebracht. Dies soll durch die besonderen vorkommenden Proteinbausteine und durch die MicroRNA verursacht werden.

 

Große Studien stützen bis jetzt allerdings nicht den Ansatz, dass Milch grundsätzlich schädlich ist. Die Milch soll sogar einen schützenden Effekt bei Diabetes Typ-2 und bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Das Risiko für Prostatakrebs soll dagegen durch den Milchkonsum leicht erhöht sein. Zudem sagt eine schwedische Studie aus, dass Menschen mit Lactoseintoleranz, die Milch meiden müssen, seltener an Brust, -Eierstock-und Lungenkrebs leiden.

 

Janos Zempleni von der University of Nebraska-Lincoln forscht ebenfalls an MicroRNAs. Er und seine Gruppe bezeichnen die MicroRNA als potenziellen Förderer der Knochengesundheit. Was genau die MicroRNAs in den menschlichen Zellen bewirken, lassen sie offen. Versuche mit Mäusen weisen aber daraufhin, dass ein Mangel von MicroRNA in der Nahrung schadet. Janos Zempleni geht davon aus, dass die Milch-MicroRNA positive Effekte hat.

 

Ob Milch gesund ist oder nicht bleibt weiterhin eine Streitfrage. Die Hinweise, dass ein gemäßigter Milchkonsum unproblematisch ist, überwiegen. 

 

Den gesamten Artikel finden Sie unter: http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/milch-ist-sie-gesund-oder-ungesund-a-1048735.html

 

Wichtig ist, dass jeder bewusst auf sein eigenes Körperempfinden achtet um herauszufinden, ob und wie viel Milch für einen geeignet ist.

 

Sportliche Aktivität fördert die Befindlichkeit

Insgesamt fühlen sich immer mehr Menschen unwohl in ihrer Haut. Die Arbeitswelt ist heutzutage oft mit Stress und Hektik verbunden, mehr und mehr psychische Erkrankungen werden diagnostiziert. In Zahlen ausgedrückt, sind jedes Jahr sind 33% der Gesamtbevölkerung von mindestens einer psychischen Störung betroffen (Hölter, 1997).

 

Um diesem Prozess entgegenzuwirken sollen Menschen Bewältigungsstrategien an die Hand gegeben werden. Angenommen wird, dass sportliche Aktivität genau eine solche Bewältigungsstrategie ist (Abele, Brem, 1994). Sie ist bei psychisch kranken Patienten oft reduziert (Martinsen, 1990).

 

 Das zweidimensionale Beflindlichkeitsmodell mit einer Bewertungs- und Spannungsdimension

Abb. 1 Das zweidimensionale Befindlichkeitsmodell mit einer Bewertungs- und Spannungsdimension (Abele, Brehm, 1984)

 

Psychisch Kranke leiden häufig unter einem mangelnden Selbstbewusstsein, unter Realitätsverlusten, können nur schwer soziale Kontakte aufbauen und haben ein geringes Ausdrucksvermögen. Aus diesem Grund wird in der Sporttherapie, welche oft zur Behandlung von pulmonalen oder psychischen Erkrankungen verschrieben wird, die Persönlichkeitsentwicklung in hohem Maße gefördert.

 

Zudem soll in der Bewegungstherapie der Bezug zur Bewegung des eigenen Körpers hergestellt werden, um die eigene Körperwahrnehmung zu stärken (Hölter, 2012).

 

Der LC Leichtathletik in Rehlingen konzipierte ein Sportprogramm für psychisch kranke Menschen. Innerhalb dieser Sportgruppe, welche mittlerweile aus 30 Personen (Tendenz steigend) besteht, wurde zur Befindlichkeitsmessung jeweils vor und nach dem Training mithilfe einer Befindlichkeitsskala die Befindlichkeit gemessen. Anschließend wurde die Veränderung festgestellt.

 

Feststellen ließ sich, dass sich die Stimmung bzw. das aktuelle Wohlbefinden der Teilnehmer, unabhängig der Erkrankung signifikant verbessert hat. Nach dem Training haben sich die Patienten deutlich besser gefühlt. Ärger und Energielosigkeit sind zurückgegangen und die positiven Dimensionen Aktiviertheit und Ruhe ist angestiegen.

 

 

Den gesamten Artikel finden Sie in: Bewegungstherapie und Gesundheitssport (2015): Prävention, Sporttherapie und Rehabilitation in Wissenschaft und Praxis. 4, 2015, 31. Jahrgang, Haug Verlag.

 

Nutzen auch Sie jede Bewegungschance, die sich im Alltag bietet. Während der Arbeitszeit in Form der bewussten Nutzung des Treppenhauses oder im privaten Bereich in Form von aktiven Spaziergängen mit dem Hund oder z.B. dem Anschluss an eine Walking-Gruppe.

Sitzend Tätige sollen mindestens 2-4 Stunden Stehen und Gehen

Sitzend Tätige sollen im Laufe ihres Arbeitstages in Addition mind. 2-4 Stunden Stehen oder leicht aktiv sein!

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Länger leben durch Sport

Sport verlängert das Leben um sechs Jahre

Wer dreimal pro Woche joggt, gewinnt Lebenszeit. Regelmäßige Aktivität macht Muskeln, Herz und Hirn fit – und kann sogar vor Krebs schützen. Sport wirkt besser als jede Medizin.

WalkingSport gilt seit langem als wichtiger Gesundheitsfaktor. Ergebnisse einer aktuellen Langzeitstudie (Copenhagen City Heart Study) zeigen, dass 150 Minuten pro Woche leichtes Joggen das Leben von Männern um 6,2 und von Frauen um 5,6 Jahre verlängert. Rund 50 Studien in den vergangenen 20 Jahren kommen zu einem ähnlichen Resultat. Zusätzlich gewonnene Lebensjahre sind allerdings nur dann erstrebenswert, wenn sie möglichst selbständig genossen werden können und man nicht schwer krank auf die Pflege von anderen angewiesen ist. Doch genau in diesem Punkt ist körperliche Aktivität effektiv: Wer regelmäßig Sport treibt, ist länger fit und kann auch im Alter autonom leben. Die Pflegephase am Ende des Lebens ist kürzer als die von Menschen, die sich wenig bewegen.

 

Die positiven Folgen von Sport betreffen den ganzen Körper. Bewegung stärkt die sogenannte arbeitende Muskulatur. Diese Muskeln ermöglichen, dass man lange Kraft hat, beweglich und somit auch selbstständig bleibt. Darüber hinaus stärkt Sport Herz und Gehirn. „Wer die Anlage dazu hat, eine Demenzerkrankung wie Alzheimer zu entwickeln, kann die Erkrankung durch Sport um zwei bis drei Jahre hinauszögern – das schafft kein Medikament“, sagt der Präventionsexperte Herbert Löllgen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP). Zusätzlich senkt körperliche Aktivität die Raten von Herzinfarkt und Schlaganfall um 20 bis 40 Prozent. Auch die Krebshäufigkeit nimmt um fast ein Viertel ab.

 

Sport im AlterRegelmäßige Bewegung im höheren Alter hat auf die Lebenserwartung sogar genauso starke Auswirkungen wie ein Rauchstopp. Die Analyse der Daten von rund 5.700 älteren Norwegern führte für Menschen über 65 Jahren zu einer offiziellen Empfehlung von 120 Minuten moderater körperlicher Aktivität pro Woche. Bei einem Durchschnittsalter von 73 Jahren zu Beginn der Studie, erhöhte sich die Lebenserwartung von aktiven Personen um fünf Jahre. Körperliche Aktivität wirkte sich also wie der Verzicht von Zigaretten auf die Anzahl der Todesfälle aus. Trotzdem warnt die British Heart Foundation in einer aktuellen Studie, dass Menschen zu wenig Sport treiben. 69 Prozent der Erwachsenen in Portugal betreiben nicht einmal leichten Sport. 44 Prozent der Briten gehören ebenfalls in diese Gruppe. Mit nur 26 Prozent scheinen die Deutschen jedoch sportlicher zu sein.

 

spazierenUm in den Genuss dieser positiven Effekt zu gelangen, ist Auspowern nicht nötig. Im Gegenteil! Wer zu exzessiv Sport treibt, überfordert den Körper. Der Rat des Experten: Nicht mehr ganz so junge Anfänger sollten einfach täglich 45 Minuten flott spazieren gehen. Langsam joggen, schwimmen und Rad fahren sind daneben die bekannten Ausdauersportarten, die Körper und Geist trainieren. Dreimal pro Woche insgesamt zwei Stunden, und das über Jahre hinweg, sind empfehlenswert. (Quelle: focus.de)


Worauf warten Sie also noch… es ist nie zu spät anzufangen!

Richtig gesessen ist halb gejoggt

Dank elektronischer Armbänder, Fitnesstracker, Apps und immer ausgefalleneren Angeboten wie zum Beispiel Jumping Fitness auf dem Trampolin macht Sport und Gesunderhaltung heutzutage richtig Spaß – in der Freizeit.
Aber wie bleiben Sie am Arbeitsplatz aktiv? Ganz einfach: Durch dynamisches und gesundes Sitzen!

EvolutionDie Deutschen sitzen so viel wie noch nie zuvor: bei der Arbeit, zuhause auf dem Sofa und unterwegs in Auto, Bus oder Bahn. Trotzdem zeigt eine europaweite Umfrage des führenden skandinavischen Bürositzmöbelherstellers, dass sich die wenigsten über die Wichtigkeit des gesunden Sitzens bewusst sind. Nur 20% der Befragten konnten die Marke des Bürostuhls nennen, auf dem Sie im Schnitt immerhin 7,6 Stunden pro Tag verbringen und nur 26% gaben an, die Gebrauchsanweisung ihres Stuhles gelesen zu haben. Dabei ist die richtige Einstellung des Stuhls und damit verbunden die richtige Sitzhaltung essenziell wichtig.

Rückenschmerzen
Die Folge:
60% der Befragten verbinden ihre Rückenschmerzen mit dem Schreibtischstuhl und sogar 79% geben an, dass die Schmerzen während eines Urlaubes nahezu verschwinden.

 

Wichtig ist also, ein Bewusstsein für gesundes Sitzen zu schaffen und das Thema in der Gesellschaft bekannt zu machen. Apple-Chef Tim Cook gelang das mit der Aussage: „Sitzen ist der neue Krebs“ und auch die American Cancer Society rät: „Sitz nicht nur herum, bleibe den ganzen Tag aktiv, um das Krebsrisiko zu reduzieren.“ Denn laut einer von der Gesellschaft beauftragten Studie sind Menschen, die täglich länger als 6 Stunden sitzen deutlich krankheitsanfälliger als jene, die nur 3 Stunden oder weniger sitzen. Dabei kann es sich um Herz- oder Atemwegserkrankungen oder auch um Diabetes handeln.

 

BallkissenUm sich trotz Schreibtischjob regelmäßig zu bewegen, sollte man z.B. auf das Versenden von Mails innerhalb des Büros verzichten und stattdessen die Nachricht persönlich überbringen. Die effektivste Lösung ist aber, genau dort anzusetzen, wo das Problem seinen Ursprung hat: beim Schreibtischstuhl. Stühle mit dynamischen Funktionen fördern aktives Sitzen, indem sie den Nutzer zu einem Wechsel der Haltungsposition anregen. Noch einfacher ist die Variante, sich ein Ballkissen auf die Sitzfläche des Schreibtischstuhls zu legen, welches die gesamte tiefe Muskulatur des Rückens aktiviert und trainiert. Das Ballkissen verbindet also dynamisches Sitzen direkt mit Wirbelsäulengymnastik und fungiert so als Rückentrainer, der uns fit hält. Richtig gesessen ist also halb gejoggt.
Quelle: Gesundheit im Fokus

 

Wenn Sie Ihre Zeit am Schreibtisch in Zukunft durch ein Ballkissen aktiver gestalten möchten, nutzen Sie einfach unser übersichtliches Bestellformular und profitieren Sie von unserem direkten Draht zu den führenden Sportgeräteherstellern und -großhändlern.