GEVÖ - Gesellschaft für Vitalökonomie

MILCH – Macht sie krank oder hält gesund?

 

Jeder Deutsche verzehrt durchschnittlich in einem Jahr 57 Liter Milch, mehr als 24 kg Käse und gut sechs kg Butter.

 

Milch soll durch Calcium die Knochen stärken und stellt wichtige Proteine bereit. Weniger gut sind die gesättigten Fette und die Transfette, welche in der Milch enthalten sind. Zudem löst der Milchzucker (Lactose) bei einer Lactoseunverträglichkeit Verdauungsprobleme aus.

 

unterschiedliche Milchprodukte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Vor- und Nachteile der Milch werden mehr und mehr diskutiert. So beispielsweise über die MicroRNA, welche in der Milch enthalten ist. Kleine Erbgut-ähnliche Moleküle können die Aktivität von Genen in unserem Körper beeinflussen. Laut Bodo Melnik (Dermatologe und Professor an der Universität in Osnabrück) ist die Milch für Erwachsene schädlich, weil sie nicht für dieses Lebensalter und für unsere Art gedacht ist. Säuglinge und Kälber werden dagegen durch die Milch vollständig versorgt und lässt sie schnell wachsen. Milch wird sogar mit der Entstehung von Akne, Arterienverkalkung, Diabetes, Übergewicht, Krebs und neurodegenerativen Krankheiten in Verbindung gebracht. Dies soll durch die besonderen vorkommenden Proteinbausteine und durch die MicroRNA verursacht werden.

 

Große Studien stützen bis jetzt allerdings nicht den Ansatz, dass Milch grundsätzlich schädlich ist. Die Milch soll sogar einen schützenden Effekt bei Diabetes Typ-2 und bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Das Risiko für Prostatakrebs soll dagegen durch den Milchkonsum leicht erhöht sein. Zudem sagt eine schwedische Studie aus, dass Menschen mit Lactoseintoleranz, die Milch meiden müssen, seltener an Brust, -Eierstock-und Lungenkrebs leiden.

 

Janos Zempleni von der University of Nebraska-Lincoln forscht ebenfalls an MicroRNAs. Er und seine Gruppe bezeichnen die MicroRNA als potenziellen Förderer der Knochengesundheit. Was genau die MicroRNAs in den menschlichen Zellen bewirken, lassen sie offen. Versuche mit Mäusen weisen aber daraufhin, dass ein Mangel von MicroRNA in der Nahrung schadet. Janos Zempleni geht davon aus, dass die Milch-MicroRNA positive Effekte hat.

 

Ob Milch gesund ist oder nicht bleibt weiterhin eine Streitfrage. Die Hinweise, dass ein gemäßigter Milchkonsum unproblematisch ist, überwiegen. 

 

Den gesamten Artikel finden Sie unter: http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/milch-ist-sie-gesund-oder-ungesund-a-1048735.html

 

Wichtig ist, dass jeder bewusst auf sein eigenes Körperempfinden achtet um herauszufinden, ob und wie viel Milch für einen geeignet ist.

 

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