GEVÖ - Gesellschaft für Vitalökonomie

GEVÖ Erfolgskonzepte

Vitale Pause®: Genial einfach – einfach genial!

Pausen im Betrieb, am Arbeitsplatz oder im Büro müssen nicht zwangsläufig nur fürs Mittagessen, Rauchen oder Twittern genutzt werden. Pausen, die tatsächlich der Regeneration und der Gesundheit dienen, sehen heutzutage anders aus.

 

Aber zuerst die Fakten:

Wir sitzen zwischen 10 – 12 Stunden täglich: Eine Dauerbelastung für Rücken und Nacken.

Mehr als 14% der Erwerbstätigen verbringen ihren Arbeitsalltag in einer Zwangshaltung: Einseitige Körperhaltungen und Bewegungsabläufe schaden den Gelenken.

Fast 24% der Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage) gehen auf Beschwerden des Bewegungsapparates zurück: 40% der Männer und fast 58% der Frauen klagen über Rücken- und Nackenschmerzen.

Fast 23% der Erwerbstätigen bewegen häufig schwere Lasten: Heben, Schieben, Tragen und Über-Kopf-Arbeiten führen zu frühzeitigen Abnutzungen von Bandscheiben und Wirbelsäulenstrukturen.             
...und…

Jeder Mensch trifft täglich etwa 20.000 Entscheidungen: Eine hohe mentale Beanspruchung bei gleichzeitig erlebtem Zeitdruck wirkt verspannend.

Der Anteil psychischer Erkrankungen aller Arbeitsunfähigkeitstage beträgt mindestens 10%: Treffen körperliche und psychische Belastungen zusammen, ist die „Schmerz-Toleranzgrenze“ herabgesetzt: Der Mensch leidet.  

 

Die Problematik, die sich daraus ergibt liegt auf der Hand: Die Krankheitstage nehmen sowohl körperlich als auch seelisch bedingt zu. Das allgemeine Wohlbefinden am Arbeitsplatz sinkt. Die Arbeitsleistung, die erbracht werden könnte, wird nicht mehr voll ausgeschöpft und der Erwerbstätige fühlt sich krank, unmotiviert, ausgebrannt.

Vitale Pause

 

Die Lösung – Die Vitale Pause®:

 

Erfolgreiche Unternehmen haben erkannt, dass sie in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren müssen. Häufig stehen dazu nur geringe Zeit- und Geld-Budgets zur Verfügung. Daher sind eher kleine, aber feine Maßnahmen gefragt, die trotzdem effektiv und motivierend sind.

Die Vitale Pause® wird diesen Anforderungen gerecht! Sie ist ein wissenschaftlich fundiertes Instrument zur Stressbewältigung, körperlichen Gesunderhaltung und zur Erhöhung von Konzentration und Motivation von Mitarbeitern an unterschiedlichsten Arbeitsplätzen.

Im Zuge der Betrieblichen Gesundheitsförderung haben die Unternehmen die Möglichkeit, durch bewegte Kurzpausen die Leistungsfähigkeit ihrer „Human Ressource“, also ihrer Mitarbeiter zu optimieren und deren Krankheitstage zu minimieren. Das ist nach heutiger Studienlage einer der erfolgreichsten Ansätze, allerdings:

Kaffeepause

Pause ist nicht gleich Pause!. Das haben inzwischen viele Studien belegt. So muss die Pause nicht nur speziell auf die Zielgruppe (Büro, Produktion, Fahrer, Gartenbau usw.) und Organisationsstruktur, sondern auch auf die bereits vorliegenden Beschwerden und die speziellen Tätigkeiten der Erwerbstätigen abgestimmt werden.

Daraus ergibt sich die Notwendigkeit eines modularen aufbauenden Konzepts. Die GEVÖ Gesellschaft für Vitalökonomie hat ein solches Konzept – basierend auf circa 1000 durchgeführten Vitalen Pausen® in verschiedenen Betrieben und Settings – entwickelt und getestet und kommt dabei zusammen mit einer Vielzahl von anderen Studien zu folgendem Ergebnis:

 

  1. In produzierenden Unternehmen führen angepasst konzipierte Kurzpausen von 10 Minuten zur Steigerung der Produktivität, Arbeitssicherheit und auch zu länger schmerzfreien Bewegungsabläufen.
  1. Bei Computerarbeitsplätzen erweisen sich die vitalen Kurzpausen hinsichtlich der Fehlerhäufigkeit, einer verbesserten Konzentration und der Verringerung von Nacken-, Rücken- und Augenbeschwerden als sehr effektiv.  

 

Insgesamt zeigen die Studien, dass regelmäßige kurze Pausen (10-15 Min.) einen größeren Erholungswert als wenige längere Pausen der gleichen Gesamtdauer haben, da der Erholungseffekt am Anfang einer Pause am größten ist.

Der Verlust an Arbeitszeit wird durch eine entsprechende Leistungssteigerung nach der Pause wieder aufgeholt.

extreme ArbeitshaltungMit vitalen Kurzpausen werden darüber hinaus auch Schmerzen verhindert, denn:

Statische Arbeitshaltungen wie sie bei der PC-Arbeit oder bei Montagearbeiten in der Produktion vorkommen, führen zu einer Minderdurchblutung und daher zu einem sogenannten „sauren Stoffwechselmilieu“. Dieses wiederum ist der Herd für Entzündungen und führt dazu, dass das Nervensystem schmerzsensibler reagiert.

Und noch ein wichtiges Argument für die Vitalen Pausen®: Mit ihnen kann man nicht nur Muskelverspannungen entgegenwirken und Anspannungen abbauen. Sie verhindern auch die geistige Weiterbeschäftigung mit der Arbeit während der Pause, was zu einer wesentlichen, mentalen Erholung beiträgt. Der Spaß, der während der Vitalen Pause® im Kollegenkreis vermittelt wird, tut sein Übriges dazu.

 

Zum Abschluss noch ein kleines praktisches Übungsbeispiel für den Computerarbeitsplatz, um die Unterarmmuskulatur zu entlasten und gleichzeitig dem Gehirn Sauerstoff zuzuführen (statt Koffein):

Im Duett:

Strecken Sie die Arme nach vorne, Hände und Finger aufstellen, so dass Sie auf Ihre Handrücken blicken.

Beugen Sie jeweils den gleichen Finger rechts und links, während alle anderen „stehen“ bleiben. Zunächst beide Daumen, dann die Zeigefinger usw. bis zum  kleinen Finger und wieder zurück.

Schwieriger: Jeweils zwei Finger jeder Hand gleichzeitig beugen, zunächst zwei nebeneinander liegende Finger, später auch einen Finger dazwischen auslassen.

Noch schwieriger: Die Finger der beiden Hände beugen spiegelverkehrt: Wenn links Daumen und Zeigefinger beugen, dann sind es rechts Ring- und kleiner Finger.

 

Investieren Sie 1-2 Minuten in diese Übung und Sie gehen wieder "frisch ans Werk"!

 

Tipp: Literatur dazu: „Fit im Kopf durch Bewegung: Kurze Bewegungsübungen für einen wachen Geist“ (Mommert-Jauch, P. , 2010, BLV-Verlag).

 

GEVÖ macht mobil – Betriebliche Gesundheitsförderung mit System

 

Die FaktenDie Schlagzeilen

…sind voll von Begriffen wie „Demographischer Wandel“, „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ oder „Fachkräftemangel“. Dahinter steckt die Tatsache, dass sich alle Unternehmen  im weltweiten Wettbewerb „völlig überraschend“ mit den folgenden Fakten auseinandersetzen müssen: Älter werdende und physisch und psychisch zunehmend belastete Mitarbeiter. Steigende Ausfallzeiten und eine geringere Produktivität sind die Folgen.

 

Die Reaktion

Mit verschiedenen personalpolitischen Maßnahmen versuchen mehr und mehr strategisch denkende Unternehmer und Personalverantwortliche diesen Entwicklungen zu begegnen. So konnte man beispielsweise zuletzt in der Stuttgarter Zeitung (2014, Ausg. 26, S. 15) vom großen Weltkonzern ebm-papst lesen, welcher - entsprechend dem GEVÖ macht mobil-Ansatzes - den Mitarbeitern ab sofort die Entscheidung selbst überlässt, wann er die 4 Stunden Mindestarbeitszeit zwischen fünf Uhr morgens und 22 Uhr abends erbringt. Mehr Freiräume und Flexibilität sorgen bei den Mitarbeitern für ein Gefühl gestiegener Wertschätzung und besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ein Erfolg des "GEVÖ macht mobil - Konzepts", das mit seinem Change-Management-Ansatz genau diese höhere Flexibilität - sowohl beim Mitarbeiter selbst, als auch im organisatorischen Prozess - propagiert.

Leider ist die Umsetzung einer solchen Entscheidung sehr oft das Ergebnis eines langwierigen Top-Down-Prozesses, welcher in teilweise über Jahre dauernden Diskussionsrunden mühsam voranschreitet. Entgegen der eigentlich wünschenswerten Mitarbeiterorientierung moderner Unternehmen kommen diese Maßnahmen faktisch sehr spät bei denen an, die den wirtschaftlichen Erfolg tatsächlich ausmachen.

 

Buttom Up zum Erfolg

buttom upDie GEVÖ-Gesellschaft für Vitalökonomie um Dr. Petra Mommert-Jauch und Carsten Paetzold hat sich aufgrund jahrelanger Erfahrung im Bereich der praktischen Auseinandersetzung mit dem Thema Gesundheit am Arbeitsplatz für den praxisnahen und mitarbeiterorientierten Weg entschieden – buttom up!

Das bedeutet nicht, dass ein strukturierter und gut integrierter Überbau im Sinne eines ganzheitlichen Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) in Frage gestellt wird. Es bedeutet schlichtweg, dass gezielte Gesundheitsmaßnahmen schnellstmöglich die Personenkreise erreichen sollten, die es betrifft – die Mitarbeiter.

Das in der Praxis seit Jahren bewährte BGF-Konzept „GEVÖ macht mobil“ folgt genau diesem Ansatz. Sind interne Strukturen bereits vorhanden, erhalten die Mitarbeiter zeitnah die Möglichkeit, an einer systematisch aufbauenden und sinnvoll integrierbaren Gesundheitsintervention teilzunehmen. Diese unterscheidet sich allerdings maßgeblich von den herkömmlichen betrieblichen Gesundheitsangeboten und den Präventionsangeboten, z.B. der Krankenkassen (z.B. Rückenschule oder sonstige Gesundheits- oder Fitness-Studio-Angebote).

 

Mit Change-Management zur nachhaltigen Gesundheitsförderung

Betriebliche Gesundheitsförderung nicht als Projekt, sondern als Prozess zu begreifen, ist wesentlicher Ansatzpunkt für eine nachhaltige positive Veränderung von AU-Analysen, aber auch von Motivation und Produktivität der Mitarbeiter. Entsprechend geht es beim GEVÖ macht mobil-Konzept um die Initiierung und Begleitung von Veränderungsprozessen. Dabei gelten folgende Leitlinien:

  1. Der Mensch als „Gewohnheitstier“ steht in der Regel Veränderungen skeptisch gegenüber.
  2. Veränderungen sind mit Unsicherheit über die Zukunft verbunden und können als Gefahren und Risiken wahrgenommen werden.
  3. Im modernen Projektmanagement innerhalb der BGF wird dieser Einstellung des Menschen Rechnung getragen.
  4. Mit umfassender Information, schneller Integration der Mitarbeiter und der Berücksichtigung der Grundbedürfnisse des Menschen vermittelt man ihnen die nötige Sicherheit im Prozess.

 

logo gevö macht mobil

Die 3 Phasen im GEVÖ macht mobil-Konzept

 

Die Auftauphase (Unfreezing): Sensibilisierung/ Neugier"

Ziel:

Vorbereiten einer Veränderung. Unfreezing steht dabei bildlich für das Auftauen des bestehenden (eingefrorenen) Gleichgewichtes.

  • In dieser Phase werden Pläne mitgeteilt
  • Die Mitarbeiter werden in die Diskussion einbezogen
  • Unterstützung wird entwickelt und
  • es wird Zeit eingeräumt, sich auf die Veränderung vorzubereiten.

Fazit:

Das gesellschaftliche System wird „weich“ und veränderbar.

Engagierte Personaler und Gesundheitsmanager stehen bei der Umsetzung von Betrieblichen Gesundheitsförderungsmaßnahmen vor einer großen Herausforderung: Betriebliche Gesundheitsangebote erreichen häufig nur einen kleinen und immer wieder identischen Anteil der Mitarbeiter. Wie aber können gerade die "Risikogruppen" innerhalb eines Betriebs für entsprechende Gesundheitsmaßnahmen begeistert werden?

Oftmals sind es vom Mitarbeiter als unüberwindbar empfundene Barrieren, die ihn oder sie von einer Teilnahme abhalten. Die Liste an möglichen Barrieren fängt regelmäßig beim Faktor „Zeitmangel“ an, schließt aber auch Themen wie „Angst vor Blamage“ oder „aktuelle Schmerzen“ ein.

Von großer Bedeutung sind also möglichst geringe Einstiegsbarrieren und vertrauensvolle Interventionsbedingungen. In logischer Konsequenz gilt es

a) eine entsprechende Organisationsform zu finden und wichtiger noch

b) den Mitarbeitern gegenüber die Inhalte der Gesundheitsintervention offen und transparent schon im Vorfeld zu kommunizieren. Dabei werden die Mitarbeiter dann feststellen, dass es sich nicht um einen Sportkurs handelt, sondern eher um eine Gesprächsrunde mit gesundheitlichem und arbeitsbezogenem Inhalt. Bedenken, die bei eher verhaltens- oder auch sportresistenten Mitarbeitern noch vorhanden waren, werden so ausgeräumt.

 

Tipp: Klare zeitlich und organisatorisch umrissene und inhaltlich detailliert dargestellte Abläufe des Kurses in dieser 1 Phase sind sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Führungskräfte von entscheidender Bedeutung bzgl. des Commitments aller Beteiligter.

 

In dieser ersten Phase stehen vor allem Vertrauen fördernde Gruppengespräche zum gegenseitigen Kennenlernen und besseren Verständnis der persönlichen Arbeitssituation und der firmeneigenen Strukturen und Prozesse im Fokus. Zur weiterführenden Reflektion tragen Innovationsaufgaben maßgeblich bei. Parallel werden gezielt auf den Arbeitsplatz bezogene Gesundheitskompetenzen in Theorie und Praxis aufgebaut und besprochen. Eingerahmt wird die 1. Phase des GEVÖ macht mobil - Konzepts durch eine maßgeschneiderte, auf wissenschaftlich fundierten Instrumenten basierende Befragung zur Qualitätssicherung. Ein in Absprache mit dem Betrieb entwickeltes, psychologisch wertvolles Belohnungssystem rundet das Ganze im Sinne der Förderung von Teamgeist und Motivation sinnvoll ab.

Alle gesammelten Daten und Informationen werden abschließend auf Meta-Ebene zusammengefasst und diskutiert. Der bzw. die Entscheider erhalten im Rahmen dieser Ergebnispräsentation hilfreiche, praxisrelevante und vor allem konkrete Handlungsempfehlungen.

 

Tipp: Nach dem Motto „Tue Gutes und sprich darüber!“ sollte jede Veränderung/Verbesserung, ob im organisatorischen, kommunikativen oder auch ergonomischen Bereich an einem Arbeitsplatz, offen und transparent kommuniziert werden – die ideale Gelegenheit, Firmen- und Mitarbeiterinteressen zu synchronisieren.

 

Die Bewegungsphase/Changing: „5fach fit“

Ziel:

  • In der zweiten Phase wird die Änderung durchgeführt. 
  • Es werden Lösungen gemeinsam erarbeitet
  • Es werden neue Verhaltensweisen ausprobiert
  • Das Problem wird in Teilprojekten gelöst.
  • Die Veränderung wird durch Training verstärkt und der Prozess überwacht.

Fazit:

In der zweiten Phase, der Moving- oder Veränderungsphase wird der Status quo verlassen und es wird eine verändernde Bewegung zu einem neuen Gleichgewicht vollzogen.

Während in Phase 1 vor allem das Setting "Arbeitsplatz" im Fokus stand, wird in Phase 2 das private Umfeld mit eingebunden. Nachhaltige Änderungen im Gesundheitsverhalten lassen sich ohne die Unterstützung und Einbindung der Familie nicht realisieren.

Aus der Abschlussbefragung des Basiskurses geht hervor, wo der Bedarf im Hinblick auf eine tiefergehende Kompetenzentwicklung liegt. So besteht in der einen Gruppe eher der Wunsch nach mehr Wissen und Methoden im Bereich der Stressbewältigung und Entspannung, in einer anderen Gruppe liegt das Interesse eher im Bereich der Stoffwechselaktivierung.

Diese zweite Veränderungsstufe wird grundsätzlich mit mehr praktischen Inhalten und „Werkzeugen“ angereichert, um bestehende Kompetenzen zu erweitern und schlichtweg mehr Möglichkeiten zur Selbsthilfe mitzugeben. Sinnvolle und übersichtliche Begleitmaterialien helfen dabei, die Familie in diesen Prozess mit einzubinden. Das entsprechend fortgeführte Anreizsystem (u.a. auch Selbsttestungen) schafft erneut Impulse zum Dabeibleiben und Weitertragen.

Tipp: Nutzen Sie die positiven Erfahrungen der Mitarbeiter als Sprachrohr in das Unternehmen zur Bildung neuer Basisgruppen via Mund-zu-Mund-Propaganda.

 

Die Einfrierphase/Refreezing: "Aktiv & Vital“

Ziel:

Die letzte Phase dient dem „Umgewöhnen“ der Gruppe. Der neue Prozess muss sich vollständig einpassen und ganz natürlich „dazugehören“. Dies wird sichergestellt, indem auch über die Einführungsphase hinaus weiterhin überwacht wird, ob der Prozess funktioniert und aufrechterhalten wird.

  • Die neuen Verhaltensweisen werden immer wieder abgefragt/angesprochen
  • Die erarbeiteten (Arbeitsplatz-) Lösungen werden weiterhin im Auge behalten
  • Die Bedeutung von Bewegung an der Gesundheit wird immer wieder angesprochen
  • Bewegung wird selbstverständlicher in den Arbeitsprozess integriert

 

Fazit:

Die angeschobenen Veränderungen bedürfen der Stabilisierung. Der neue Gleichgewichtszustand soll so vor der Macht der Gewohnheit geschützt werden. Aus „neu“ mach „alt“ im positiven Sinne des Bekannten, Vertrauten und Funktionierenden.

Nach etwa einem halben Jahr befinden sich die Teilnehmer nun an der Schwelle zur selbstbestimmten Weiterführung und Stabilisation. Sie haben umfangreiches Wissen vermittelt bekommen und zahlreiche Methoden kennen gelernt, um sich dauerhaft gesünder zu verhalten und ihr Arbeits- und privates Umfeld dauerhaft gesünder zu gestalten.

In diesem Weiterführungsangebot geht es nun vor allem um das begleitete Dabeibleiben und dem Bewahren vor dem Rückfall in alte Gewohnheiten.

Info: Die Studienlage zu diesem Thema ist eindeutig: Wer nicht mindestens 9 – 12 Monate neue Verhaltensweisen festigt, fällt deutlich schneller nach einem krankheitsbedingten Ausfall oder dem Sommer-Urlaub in alte Muster zurück.

Über weitere 10 - 12 Einheiten hinweg werden deshalb erarbeitete Verhaltensweisen und Gehirnpfade durch regelmäßige Übungseinheiten weiter verankert und nach Rücksprache mit den Teilnehmern bedarfsgerecht ausgebaut. Die nun bewusst gewählte Ähnlichkeit zur anerkannten Struktur von Präventionskursen, eröffnet hier regelmäßig die Möglichkeit, Anteile der nun für den einzelnen Teilnehmer aufkommenden Maßnahmenkosten durch die Krankenkassen refinanzieren zu lassen.

 

Achtung! Präventionskurse (z.B. Rückenschule, Ergonomie am Arbeitsplatz oder Nordic Walking) wie Sie vielfältig als betriebliche Gesundheitsförderungsmaßnahme angeboten werden, sind für den Betrieb zwar finanziell attraktiv, in keinem Falle aber nachhaltig! Daher können diese nur in Anschluss an entsprechende Change-Management-Maßnahmen (siehe Phase 1 und 2) für den Betrieb aber auch den Mitarbeiter selbst gewinnbringend eingesetzt werden.

 

Führungskräfte Workshop...und jetzt die Führungskräfte: „Gesund und vital führen“

Während immer wieder neue Mitarbeitergruppen installiert und begleitet werden, ist nach Beendigung der 1. spätestens 2. Phase der richtige Zeitpunkt, sich intensiv mit den unterschiedlichsten Management- und Führungsebenen auszutauschen. Vor allem die direkten Vorgesetzten der Kurs-Teilnehmer sollten nun ganz konkret

a) theoretisch und praktisch erfahren, was die Mitarbeiter in diesem Kurs gelernt haben und zukünftig davon umsetzen möchten sowie

b) mit den externen Experten diskutieren, welche maßgebliche Aufgabe sie selbst hinsichtlich der Unterstützung der Gesundheitsmaßnahmen ihrer Mitarbeiter haben.

Der zeitlich bewusst versetzte, sehr konkrete und detaillierte unternehmens- und mitarbeiterbezogene Austausch mit den externen Experten ist für alle Parteien ein großer Gewinn.

 

 

Nachhaltige Change-Prozesse anstoßen - Veränderungen bewirken!

Zahlreiche große und kleine Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen profitieren innerhalb ihrer betrieblichen Gesundheitsförderung von der systematischen Verknüpfung wissenschaftlich fundierter Erfolgsfaktoren des "GEVÖ macht mobil-Konzepts".

Im Mittelpunkt dieses neuartigen Systems steht stets die Psychologie des Menschen und das Ziel, langfristig alte Gewohnheiten, die der Gesundheit weniger zuträglich waren durch neue Gehirnpfade zu ersetzen.

Damit das nachhaltig gelingen kann, muss der Mensch bei der Veränderung von über Jahre hinweg angeeigneten Verhaltens- und auch Bewegungsmustern angeleitet und begleitet werden. Dies gelingt nur durch eine Kombination aus Motivations- und Gesundheitspsychologie. Dazu bedarf es eines Zeitraums von mindestens 9 - 12 Monaten, um Veränderungen schrittweise herbeizuführen und auch beizubehalten.

Wer den von der GEVÖ priorisierten mitarbeiterorientierten Weg der betrieblichen Gesundheitsförderung wählt - egal ob im produzierenden Firmenbereich oder auch im Verwaltungsbereich - wird mit nachweisbar positiven Effekten auf Unternehmens- und Mitarbeiterebene belohnt.

 

Für weitere Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Zum Kontaktformular!

Dr. Petra Mommert-Jauch & Carsten Paetzold